Os übersetzeiros

17-05-2006

Psicofónica: Doutor da tristeza


DOUTOR DA TRISTEZA

Teño cita para ir ver ao doutor,
vaime ver o doutor da tristeza.
Vou pedir que me quite esta dor
que non sei onde acaba
nin sei onde empeza.

Eu non teño recomendación,
levo meses na lista de espera.
Cada día que pasa é peor:
a festa non chista
e a vida non presta.

Quero a droga da revolución.
Quero o antídoto da indiferencia.
Quero ir á farmacia do amor.
Quero ver o doutor da tristeza.

Debe ser milagreiro o doutor;
debe ser toda unha eminencia.
Os enfermos buscan solución
e saen de contado movendo a cabeza.

Xa estou fóra, a consulta acabou.
Xa estou listo, xa teño a receita.
Quen me dera saber o que pon;
non sei que será,
non entendo esta letra.

Quero a droga da revolución.
Quero o antídoto da indiferencia.
Quero ir á farmacia do amor.
Quero ver o doutor da tristeza.

A pena non paga a pena…


DOKTOR DER TRAURIGKEIT

Ich habe einen Termin beim Doktor;
der Doktor der Traurigkeit wird sich mich ansehen.
Ich werde ihn bitten, dass er mir diesen Schmerz nimmt,
von dem ich weder weiß wo er aufhört
noch wo er anfängt.

Ich habe keine Anempfehlung,
ich bin schon monatelang auf der Warteliste.
Jeder Tag der vergeht ist schlimmer:
das Feiern macht kein Spaß
und das Leben bekommt mir nicht.

Ich will die Droge der Revolution.
Ich will das Gegengift zur Gleichgültigkeit.
Ich will zur Liebesapotheke gehen.
Ich will zum Doktor der Traurigkeit.

Er muss wundertätig sein, der Doktor;
er muss eine echte Eminenz sein.
Die Kranken suchen eine Lösung
und kommen sofort heraus, den Kopf bewegend.

Ich bin schon draußen, die Konsultation ist vorbei.
Ich bin schon fertig, ich habe schon das Rezept.
Ich wurde gerne wissen, was darauf steht;
ich weiß nicht, was das sein könnte,
ich kann diese Schrift nicht lesen.

Ich will die Droge der Revolution.
Ich will das Gegengift zur Gleichgültigkeit.
Ich will zur Liebesapotheke gehen.
Ich will zum Doktor der Traurigkeit.

Das Leid lohnt sich nicht…

2-05-2006

Loretta Martin: Noutro lugar


NOUTRO LUGAR

Ves? Xa non podo sentirte aquí;
para que teño que dicir
que sempre quixen saber máis de ti?

Eu quero amar,
a poder ser noutro lugar;
xunto ao mar heite esperar,
polas ondas déixate levar.

Canto máis quero soñar
para sentirte xunto a min,
ao pasado hei de voltar
recordando o que sentín.
Você só me faz chorar
numa espera sem final;
eu não posso esperar,
tenho um sonho que contar.

Ven, déixate levar por min,
alégrame co teu sabor a mar.
Ves? Agora fasmo ti a min,
xa non sei como actuar,
o día vai pasando devagar.

Canto máis quero soñar
para sentirte xunto a min,
ao pasado hei de voltar
recordando que te vin
Você só me faz chorar
numa espera sem final;
eu não posso esperar,
tenho um sonho que contar.

Cando estaba soñando
ti aínda me amabas…
Pasou o tempo voando
e só te puiden ver unha vez.

Canto máis quero soñar
para sentirte xunto a min,
ao pasado hei de voltar
recordando o que sentín.
Você só me faz chorar
numa espera sem final;
eu não posso esperar,
tenho um sonho que contar
.


AN EINEM ANDEREN ORT

Siehst du? Ich kann dich hier nicht mehr spüren;
Wozu soll ich sagen,
dass ich immer mehr von dir wissen wollte?

Ich will lieben
an einem anderen Ort, wenn es möglich ist.
Am Meer werde ich auf dich warten,
von den Wellen lass dich treiben.

Um so mehr möchte ich träumen,
um dich bei mir zu spüren,
in die Vergangenheit werde ich zurückgehen
erinnernd was ich fühlte.
Nur zum Weinen bringst du mich
in einem Warten ohne Ende;
Ich kann nicht warten,
ich habe einen Traum zu erzählen.

Komm, lass dich von mir tragen,
erfreue mich mit deinem Geschmack nach Meer.
Siehst du? Jetzt machst du mir das,
ich weiss nicht mehr wie ich mich verhalten soll,
der Tag geht langsam vorbei.

Um so mehr möchte ich träumen,
um dich bei mir zu spüren,
in die Vergangenheit werde ich zurückgehen
erinnernd dass ich dich sah.
Nur zum Weinen bringst du mich
in einem Warten ohne Ende;
Ich kann nicht warten,
ich habe einen Traum zu erzählen.

Als ich träumte
da liebtest du mich noch…
Die Zeit verging wie im Flug
und nur einmal konnte ich dich sehen.

Um so mehr möchte ich träumen,
um dich bei mir zu spüren,
in die Vergangenheit werde ich zurückgehen
erinnernd was ich fühlte.
Nur zum Weinen bringst du mich
in einem Warten ohne Ende;
Ich kann nicht warten,
ich habe einen Traum zu erzählen.

Loretta Martin nace en abril de 2002 froito da unión de Brais Morán (voz e guitarra), Fran Sanz (baixo), Alberto López (batería) e Ion Rivero (guitarra). Nestes inicios trátase dunha iniciativa de blues e rock, mostrando unha clara devoción polos Stones, os Beatles ou Steve Miller entre outros. No 2003 incorpórase á banda Pablo Nistal (percusión) e Raquel de Ana (coros). A partires deste momento comeza un periplo que vai levando ó grupo dende os primeiros días do blues e do rock ata camiños aperturistas e fusionadores nos que o funk, o jazz e a música brasileira, e bandas como -123 min, Zuco 103, Jamiroquai ou Red Hot Chili Peppers, comezan a influenciar o son da banda que actualmente pode definirse como Funk-Rock.
A finais do 2004, Alberto López, Pablo Nistal e Raquel de Ana deixan a banda e incorpórase na batería Iago Otero. O 2005 comeza coa publicación do seu primeiro CD.

Loretta Martin wird im April 2002 als Frucht der Union von Brais Morán (Gesang und Guitarre), Fran Sanz (Bass), Alberto López (Schlagzeug) und Ion Rivero (Guitarre) geboren. In diese Anfangsphase handelte es sich um eine Blues-Rock-Initiative, die eine klare Devotion für die Stones, die Beatles oder Steve Miller, u.a., zeigte. 2003 kamen Pablo Nistal (Perkussion) und Raquel de Ana (Chor) hinzu. Von diesem Moment an beginnt eine Rundreise, die die Gruppe von den ersten Tagen des Blues und Rock bis zu aperturistischen und fusionistischen Wegen führt, in welchen der Funk, der Jazz und die brasilianische Musik, und Bands sowie -123min, Zuco 103, Jamiroquai oder Red Hot Chili Peppers, anfangen den Klang der Band, die sich aktuell/ z.Z. als Funk-Rock definieren kann, zu beeinflussen.
Ende 2004 verlassen Alberto López, Pablo Nistal und Raquel de Ana die band und wird Iago Otero neuer Schlagzeuger. 2005 beginnt mit der Veröffentlichung ihrer ersten CD.

29-04-2006

Marful: Leverelem


LEVERELEM

É concepçom monoteísta
pensar que existe uma só soluçom.
É um conceito banal
o dividendo por baixo do divisor.
É uma história perdida
a coerência de grande pensador.
É um debate sem límite
como fazer a perfeita revoluçom;
é um debate sem límite
como fazê-la perfeita.

É muito definitivo
uma janela tapiada na habitaçom.
É altamente agradável
conhecer um valente que tenha valor.
De feito é habitual
nom dizer nada novo na conversaçom.
É um debate sem límite
como fazer a perfeita revoluçom;
é um debate sem límite
como fazê-la perfeita.

Levere leverelem…


LEVERELEM

Es ist eine monotheistische Konzeption
zu denken, daß nur eine einzige Lösung existiert.
Es ist ein banales Konzept,
der Dividend unter dem Divisor.
Es ist eine verlorene Geschichte,
die Kohärenz des großen Denkers.
Es ist eine Debatte ohne Grenzen,
wie die perfekte Revolution zu machen.
Es ist eine Debatte ohne Grenzen,
wie sie perfekt zu machen.

Es ist sehr endgültig,
ein zugemauertes Fenster im Zimmer.
Es ist hoch angenehm
einen Mutigen, der Mut hat, kennenzulernen.
Eigentlich ist es gewöhnlich
nichts Neues im Gespräch zu sagen.
Es ist eine Debatte ohne Grenzen,
wie die perfekte Revolution zu machen.
Es ist eine Debatte ohne Grenzen,
wie sie perfekt zu machen.

Levere leverelem…

O objectivo de Marful é percorrer o mundo na procura do difícil caminho da emoçom e conseguir o equilíbrio no fio da ambiguidade através da sua proposta musical.
Neste projecto embarca-se e converte-se em timom a voz de Ugia Pedreira (anteriormente cantante do grupo folque Chouteira e actualmente directora do Conservatório de Música Tradicional e Folque de Lalim), junto a Pedro Pascual (instrumentista reconhecido, antigamente membro da banda do gaiteiro Xosé Manuel Budiño, mestre de acordeom diatónico no mesmo conservatório e componente do grupo Laio), Pablo Alonso (mestre de clarinete reputado na escola de jazz Estudio de Santiago de Compostela e tambem componente do grupo Laio) e as guitarras de Marcos Teira.

Das Ziel von Marful ist mittels seines musikalischen Vorschlages die Welt auf der Suche nach dem schwierigen Weg der Emotion zu durchreisen und das Gleichgewicht auf der Scheidelinie der Doppeldeutigkeit zu schaffen.
In diesem Projekt schifft sich ein und wird zu Steuer die Stimme von Ugia Pedreira (vordem Sängerin der Folkgruppe Chouteira und zur Zeit Direktorin des Konservatoriums für Traditionelle und Folk Musik von Lalín), zusammen mit Pedro Pascual (anerkannter instrumentalist, vorher Mitglied der Band des Duddelsack-spielers Xosé Manuel Budiño, Diaton-Akkordeon-Lehrer am selbigen Konservatorium und Mitglied der Gruppe Laio), Pablo Alonso (Klarinetten-Lehrer von Ruf an der Jazz-Schule Estudio von Santiago de Compostela und ebenfalls Mitglied der Gruppe Laio) und die Gitarren von Marcos Teira.

16-02-2006

Xabier Díaz: Preciso tempo



PRECISO TEMPO

Preciso tempo se me hei espertar sen ti.
Preciso tempo; a túa marcha, o meu sufrir.
Non me abandones, vida, agarda,
pregareiche ata que poida ver o porqué.
O teu fuxir, o meu afogo;
perdo o alento, eu quérote, meu ben.

Preciso quen me ofreza un soño para vivir,
preciso tanto e tan só te preciso a ti.
Se ao espertar eu n’estiveras,
eu pregunto: agardar ou morrer?
Devala a lúa, o sol non quenta,
só tristura, inverno sempre ha ser.

Pois o tempo é tan longo camiño
que sen ti semella un castigo sen fin.

Preciso, preciso tempo…


ICH BRAUCHE ZEIT

Ich brauche Zeit wenn ich ohne dich aufwachen soll.
Ich brauche Zeit; dein Gehen, mein Leiden.
Verlass mich nicht, mein Leben, warte,
werde ich dich bitten, bis ich das Warum erkennen kann.
Deine Flucht, mein Ersticken;
Ich komme außer Atem, ich liebe dich, mein Schatz.

Ich brauche jemanden, der mir einen Traum anbietet, um zu leben.
Ich brauche so viel und ich brauche nur dich.
Wenn bei meinem Erwachen du nicht da wärest,
frage ich: warten oder sterben?
Der Mond nimmt ab, die Sonne wärmt nicht,
nur Traurigkeit, es wird für immer Winter sein.

Denn die Zeit ist ein so langer Weg,
der ohne dich wäre wie eine unendliche Strafe.

Ich brauche, ich brauche Zeit…

30-01-2006

The Homens: Amor e non acrobacias



AMOR E NON ACROBACIAS

Non son experto en acrobacias;
pódoo intentar.
Son máis ben torpe coas palabras
e con todo o demais.

Se hai que poñerse agora,
pódoo intentar.
Será cuestión agora
de suar e de máis suar.

Quería amor e non acrobacias;
pódoo soportar.
Quería amor e non acrobacias,
quizá chas poida dar.

Se hai que poñerse agora,
pódoo intentar.
Será cuestión agora
de suar e de máis suar


LIEBE UND KEINE AKROBATIK

Ich bin kein Experte in Akrobatik;
ich kann es versuchen.
Ich bin eher ungeschickt mit Wörtern
und mit allem anderen auch.

Wenn man jetzt damit anfangen muss,
kann ich es versuchen.
Es wäre jetzt eine Frage
von Schwitzen und noch mehr Schwitzen.

Ich wollte Liebe und keine Akrobatik;
ich kann es ertragen.
Ich wollte Liebe und keine Akrobatik,
aber vielleicht kann ich dir die geben.

Wenn man jetzt damit anfangen muss,
kann ich es versuchen.
Es wäre jetzt eine Frage
von Schwitzen und noch mehr Schwitzen.

Non son complicados. Tampouco son tan fáciles. Non son sucios. Non son ñoños. Non enganan. Non sempre din a verdade. Non che van amañar a vida. Tampouco o pretenden. Non che farán sentir ben. Non che pintarán un mundo terrible que só se coñece de pasada. Non roen a lingua. Non son duros. Non se abrandan. Non son unha masaxe para os oídos. Non fan música para o teu ascensor, nin para a sala de espera do teu dentista, nin para o día antes do teu suicidio. Non son ninguén, pero non te deixarán indiferente. Non quedarás coa boca aberta vendo a velocidade á que move os dedos o seu guitarrista. Non pretenden impresionarte con pirotecnia. Non envolven as cancións con celofán, nin as recocen ata deixalas carbonizadas. Non se esconden. Non che dirán máis que “hei, aí queda iso, meréndao como poidas”. Non son tópicos, non visten de coiro, non falan de tetas, de coches e de cervexas. Non son unha vangarda artística. Non van de trobadores urbanos nin de chicos sensibles. Non soan americanos. Nin británicos. Nin galegos. Non queren enganarte vendéndoche ritmos cutres dos oitenta coma se fosen a última moda. Pero o que fan non o escoitaches nunca antes. Non fan rock. Non van de experimentais. Fan pop. Son positivos. Si, son The Homens, Santiago D.C. Grazas

Sie sind nicht kompliziert. Aber auch nicht so einfach. Sie sind nicht schmutzig. Sie sind nicht zimperlich. Sie betrügen nicht. Sie sagen nicht immer die Wahrheit. Sie werden dir nicht dein Leben regeln. Sie haben es auch nicht vor. Du wirst dich ihretwegen nicht gut fühlen. Sie werden dir keine schreckliche Welt vormalen, die man nur vom Vorbeigehen kennt. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund. Sie sind keine harten Kerle. Sie werden keine Softies. Sie sind keine Massage für die Ohren. Sie machen weder Musik für deine Fahrstuhl, noch für das Wartezimmer deines Zahnarztes oder den Tag vor deinem Selbstmord. Sie sind kein Niemand, aber sie werden dich auch nicht gleichgültig lassen. Du wirst nicht mit offenen Mund dastehen, wenn du siehst, mit welcher Geschwindigkeit ihr Gitarrist seine Finger bewegt. Sie versuchen nicht dich mit Pyrotechnik zu beeindrucken. Sie hüllen ihre Lieder weder in Celophan, noch zerkochen sie sie bis sie verkohlt sind. Sie verstecken sich nicht. Sie werden dir nicht mehr sagen als: „hey, nimm das und sieh zu, wie du damit klar kommst“. Sie erfüllen keine Klischees, tragen kein Leder, reden nicht von Bruste, Autos und Bier. Sie sind keine künstleriche Avantgarde. Sie geben sich nicht als städtische Troubadoure oder sensible Jungs aus. Sie klingen nicht amerikanisch. Auch nicht britisch. Auch nicht galicisch. Sie wollen dich nicht betrügen, indem sie dir miese Rythmen der Achtziger verkaufen, als wären sie der letzte Schrei. Aber das, was sie machen, das hast du nie zuvor gehört. Sie machen kein Rock. Sie geben sich nicht als experimentelle Musiker. Sie machen Pop. Sie sind positiv. Ja, sie sind The Homens, Santiago D.C.* Danke.

*Santiago de Compostela, heutzutage oft so abgekürzt.






















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